Höhlenforschung im Südharz

In der "Kleinen Heimkehle".

In unserem "klassischen" Forschungsgebiet, dem Gipskarst des Zechsteinausstrichs des südlichen Harzrandes gibt es zwar kaum Tropfsteine, aber dafür jede Menge anderer interessanter (und wunderschöner) Karsterscheinungen.

Die Ablagerungen des Zechsteinmeeres haben uns ein wasserlösliches Gestein hinterlassen. Durch Wasseraufnahme wird aus dem anstehenden Anhydrit der allseits bekannte Gips (Calziumsulfat), von dem sich ca. 2g in Wasser lösen lassen. Damit entstehen Höhlen von z. T. recht beachtlichen Ausmaßen. Durch die Lösungsgeschwindigkeit verändert sich die Gipskarstlandschaft relativ schnell.